Warum ich mich vom Journaling als Business verabschiedet habe – und trotzdem ein Journal auf dem Nachttisch liegt

Du kennst das sicher…

Da ist diese eine Sache, die du liebst.
Die dich immer wieder zu dir selbst zurückbringt.
Die wie ein Leuchtfeuer ist, wenn außen alles tobt.

Für mich war (und ist!) das: Journaling.
Täglicher Kaffee, Notizbuch auf, Gedanken raus.
(Manchmal geordnet. Meistens nicht. Aber immer heilsam.)

Und weil ich es so sehr liebe, habe ich gleich zwei Bücher darüber geschrieben – um diese Leidenschaft zu teilen, zu zeigen, was alles möglich ist, wenn man sich Zeit für sich selbst nimmt.

Und dann dachte ich:
„Wenn ich darüber Bücher schreibe… dann kann ich doch auch ein ganzes Business draus machen, oder?“

Spoiler: Kann man. Muss man aber nicht. 😉

Ich hab’s versucht.
Mit Herz, mit Ideen, mit liebevollen Angeboten.

Aber ganz ehrlich? Irgendwann hat sich was in mir gewehrt.
Nicht gegen das Journaling. Sondern gegen den Versuch, daraus ein „Business-Produkt“ zu machen.

Denn Journaling ist für mich etwas Intimes. Etwas Zartes.
Und sobald ich es in ein Angebot packen sollte, merkte ich:
Das passt nicht. Nicht für mich. Nicht so. Nicht jetzt.
(Ja, und ich bin SO eine… die spürt das sofort. 😉)

Die Liebe bleibt. Nur die Form ändert sich.

Was nicht heißt, dass ich das Journaling an den Nagel gehängt habe – um Himmels willen!
Ich schreibe nach wie vor. Für mich. Für meine Klarheit. Für meine Ideen.
Und ja – manchmal auch für meine Bücher. Denn da kommt der zweite Teil meines Herzens ins Spiel:

Ich liebe es, Bücher zu schreiben.

Nicht nur Bücher über das Journaling. Auch zu kleinen Themen, großen Themen, leichten, tiefgründigen – alles, was mich bewegt und begeistert.
Und während ich gerade an meinem nächsten Buch schreibe, ist mir eine Sache wieder ganz deutlich geworden:

👉 Ein Buch zu schreiben, ist eine Sache.
👉 Es sichtbar zu machen, eine ganz andere.

Und hier beginnt für mich mein neuer Weg…

Denn ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man ein „Buchbaby“ geboren hat – und dann steht man da.
Mit Stolz. Und auch mit dem einen oder anderem Fragezeichen:

„Wie zeig ich das Buch jetzt der Welt, ohne mich dabei zu verbiegen?“

  • Ich weiß, wie frustrierend es ist, wenn sich auf Amazon nichts tut.
  • Wenn man keine Lust hat, ständig auf Instagram zu posten.
  • Wenn man denkt, man müsste Marketing machen – aber das eigene Herz schreit: „Ich will einfach nur schreiben!“

Genau deshalb bin ich heute da.
Für die stillen Autorinnen. Die kreativen Köpfe.
Für all die Selfpublisherinnen, die ein Herzensbuch haben – aber keine Ahnung, wie sie es sichtbar machen sollen.

Ich bin da, um ihnen zu helfen.
Mit Ideen, Vorlagen, Erfahrung – und einer großen Portion Verständnis. Und ganz sicher auch mit Journaling-Impulsen…

Denn: Ich kenne beide Seiten.
Die kreative. Und die verkopfte.
Die Vision. Und die Unsicherheit.

Fazit: Ich habe mein Business verändert – aber nicht mein Herz.

Ich bin heute Buch-Komplizin für Selfpublisherinnen.
Nicht, weil ich das Journaling nicht mehr liebe. Sondern weil ich endlich da wirken möchte, wo mein Herz laut ruft:
„Da wirst du gebraucht.“

Journaling bleibt mein stiller Begleiter. Und vielleicht auch deiner.
Aber das Spotlight richte ich jetzt auf Bücher, die gesehen werden wollen.
Auf Frauen, die sich nicht laut machen wollen – aber trotzdem gehört werden dürfen.

Denn Sichtbarkeit darf leise sein.
Und kraftvoll.
Und genau richtig für dich.


💌 PS:

Wenn du gerade an einem Buch schreibst – oder eins in der Schublade schlummert – dann bleib gern hier.
Ich teile hier im Blog (und im Newsletter) regelmäßig Ideen, wie dein Buch sichtbar wird.
Nicht laut. Nicht aufgesetzt. Sondern echt.
So wie du.


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